Klimaschutz

Schöpfung bewahren. Klima retten. 

Unser eindeutiger Auftrag als Christinnen und Christen ist die Bewahrung der Schöpfung. Bewahrung der Schöpfung ist eine große Aufgabe, die im Kleinen anfängt und zu der alle etwas beitragen können und müssen. Gemeinsam können wir uns als Kirche mitten in unserer Stadt inspirieren, Kraft und Ideen geben, organisieren. 

 

Der Klimaschutzbeauftragte des Ev Kirchenkreises Berlin Stadtmitte Dipl. Ing. Guido Krüßmann

Dipl. Ing. Guido Krüßmann
Tel: +49 30 37595495
Fax: +49 30 37595278
use@use-solar.de

Vorstellung und Aufgaben

Nach dem Klimaschutzgesetz der EKBO (23.10.2020) berät der Klimaschutzbeauftragte, Herr Dipl.-Ing. Guido Krüßmann, Gemeinden und Kirchenkreis zu Klimaschutz, Energieeinsparung, Verbrauchsabrechnungen, Grünem Datenkonto, PV-Anlagen und Heiztechnik. Er unterstützt bei Projekten und arbeitet eng mit Baubeauftragten, dem KVA sowie den Gremien (z. B. Haushalts- und Bauausschuss) zusammen.

Der Klimaschutzbeauftragte ist bei Anträgen auf Mittel aus dem Klimaschutzfonds beteiligt: Er gibt eine Stellungnahme als Beschlussempfehlung für den Bauausschuss ab. Tipp: Beziehen Sie ihn frühzeitig in Ihre Antragsplanung ein, um die Chancen auf Förderung zu erhöhen.

Richtlinie Klimaschutzfonds

Klimaschutzprojekte im Ev. Kirchenkreis Berlin Stadtmitte

Hier werden exemplarisch einige Klimaschutzprojekte im Ev. Kirchenkreis Berlin Stadtmitte vorgestellt.

Energetische Sanierung Gemeindehaus Emmaus

Das Gemeindehaus Emmaus wurde auch mit Mitteln des kreiskirchlichen Klimaschutzfonds energetisch ertüchtigt. Der Primärenergiebedarf würde sich um etwa 112931 kWh/a vermindern, was einer CO2-Einsparung von 28,08 t CO2 / a entsprechen würde. Bei rein energetischen Mehrkosten von etwa 128000 € würde sich eine CO2-Einsparung von 65,4 % ergeben. Ab 2045 soll das Gebäude automatisch mit klimaneutraler Fernwärme versorgt werden.

Die folgenden Maßnahmen wurden dabei durchgeführt:

  • Dämmung der Wände mit diffusionsoffenen und kapilaraktiven Mineraldämmplatten, der U-Wert der Wände verbessert sich auf 0,64 W/m²K
  • Dämmung der ungedämmten Kellerdecke mit 6 cm Mineralwolle WLG 035,
    der U-Wert verringert sich von 3,66 W/m ²K auf 0,66 W/m²K
  • zusätzliche Dachdämmung über den Akustikplatten, dort bereits U-Wert von 0,24 W/m²K
  • Höhere Effizienz der Lüftungsanlage
  • Fußbodenheizung, Verbesserung an der Heizanlage, Umstieg auf Fernwärme,
    diese bis 2045 in Berlin klimaneutral
  • Optimierung der Beleuchtung