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Für eine ökumenische Streitkultur: Wie lassen sich interkulturelle Aushandlungsprozesse fair gestalten?

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Für eine ökumenische Streitkultur: Wie lassen sich interkulturelle Aushandlungsprozesse fair gestalten?


Datum Donnerstag, 8. Dezember 2022, 14:30 - Samstag, 10. Dezember 2022, 12:30 Uhr
Standort Missionsakademie, MA, Rupertistr. 67, 22609 Hamburg
Preis
Kosten s. Flyer
Für eine ökumenische Streitkultur:  Wie lassen sich interkulturelle Aushandlungsprozesse fair gestalten?

Wie lässt sich ökumenisch streiten?

Mitunter führen unterschiedliche Theologie- und Kirchenverständnisse zu Belastungen oder sogar Abbrüchen ökumenischer Beziehungen. Lebensformdebatten zu LGBTQ+, Frauenordination, ethnische Konflikte oder jüngst der Ukraine-Krieg stellen die Ökumenische Bewegung vor Zerreißproben. Wo sind die roten Linien?

Was braucht es, um zu einem sachorientierten und themenbezogenen Gespräch zu kommen? Welche biblisch begründeten Kriterien gibt es, um die eigene Sichtweise in Beziehung zur konträren Position zu setzen? Was lässt sich aus den Konsensverfahren Ökumenischer Weltbünde lernen und wo kommen diese an ihre Grenzen?

In dieser Tagung sollen Themen, Verfahren und Perspektiven zur Bearbeitung von Konflikten zwischen Kirchen, Theologien und Kulturen gesichtet und weiterentwickelt werden. Wann gilt es, Position zu beziehen, wann ist es ratsam, eigene Überzeugungen zu hinterfragen?

Dazu werden unterschiedliche Erfahrungen und Sichtweisen miteinander in Beziehung gesetzt. Das Feld interkultureller Konfliktlinien sowie unterschiedlicher Lösungsoptionen soll gemeinsam vermessen werden. Biblische Impulse und Einsichten wechseln sich mit Erfahrungen aus den ökumenischen Weltbünden ab.


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