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Von Rosalie Ernst bis Tom Seidmann-Freud – Frauen auf dem jüdischen Friedhof in Weißensee

OKT
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Von Rosalie Ernst bis Tom Seidmann-Freud – Frauen auf dem jüdischen Friedhof in Weißensee


Datum Sonntag, 30. Oktober 2022, 14:00 - 16:00 Uhr
Standort Treffpunkt: Am Eingang zum Friedhof, Herbert-Baum-Str. 45, 13088 Berlin
Mitwirkende
Führung: KD Lorenz Ehmke
Preis
12 €
Von Rosalie Ernst bis Tom Seidmann-Freud – Frauen auf dem jüdischen Friedhof in Weißensee

Die jüdischen Begräbnisplätze Berlins sind untrennbar verbunden mit der brandenburgischen und preußischen Geschichte. Sie legen Zeugnis ab vom wechselvollen Verlauf von Assimilation und Toleranz, aber auch von Verfolgung und Vernichtung.

Der 1880 eröffnete Friedhof der Jüdischen Gemeinde in Weißensee ist flächenmäßig Europas größter jüdischer Friedhof und beherbergt etwa 116.000 Grabstätten. In der Zeit der NS-Diktatur hat vor allem der Krieg erhebliche Schäden verursacht. Zu DDR-Zeiten wurde er trotz seinem Status als »Nationalem Kulturdenkmal« mehrfach von Rechtsradikalen geschändet. Auch in jüngerer Vergangenheit, zuletzt 2019, war er vereinzelt Ort antisemitischer Aktionen.

Der Spaziergang führt an Grablegen berühmter und besonderer Menschen der Berliner Stadtgeschichte vorbei. Es werden Geschichten erzählt aus Zeiten, da der »Gute Ort von Weißensee« völlig überwuchert war.

Heute ist dieser Friedhof wieder Hauptbegräbnisplatz der Jüdischen Gemeinde zu Berlin.

In dieser Führung stehen Frauen im Mittelpunkt, die ihrerseits Großes geleistet haben, aber auch fast vergessen wurden an der Seite bekannter Männer: Rosalie Ernst, Tom Seidmann-Freud, Lina Morgenstern, Mathilde Jacob, Else Ury.

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