Nachdenken über die Abendmahlspraxis - Pfingstgemeinde

Nachdenken über die Abendmahlspraxis - Pfingstgemeinde


# Nachrichten - Aktuelles
Publish date Veröffentlicht von Katharina Pfuhl am Samstag, 12. September 2020, 11:00 Uhr

Viele Gemeinden denken gerade über ihre Abendmahlspraxis nach. Durch die
Beschränkungen tauchen plötzlich Fragen auf:

Was bedeutet (mir) das eigentlich mit anderen aus einem Kelch zu trinken?
Ist das Abendmahl voll gültig, wenn ich nur das Brot bekomme?
Was erlebe ich eigentlich beim Abendmahl?
Und was fehlt mir jetzt? Und warum?

Solche und andere Fragen zum Abendmahl bringen die vielfältigen Sinn- und
Bedeutungsaspekte des Abendmahls und seiner Praxis zum Vorschein.

Denn die neutestamentlichen Abendmahlsüberlieferungen (Mt 26,26-29, Mk 14,22-25, Lk
22,19-20 1. Kor 11,23-25) sind vielschichtig und lassen unterschiedliche Akzentsetzungen zu:
· Gemeinsames Essen · Leiblichkeit/Sinnlichkeit · Passah-Mahl/Exodus/Befreiung · Dank für die Schöpfungsgaben · Empfangen und Teilen · Erinnerung · Vergewisserung ·
Geistesgegenwart · Bund GOTTes/Reich GOTTes · Sündenvergebung (nur bei Matthäus!) · Dunkel · Leben und Tod · Gemeinschaft mit GOTT/Jesus Christus und untereinander · Soziale Verantwortung · Verheißung · Zukunft.
Welcher Aspekt wäre Dir davon wichtig? Und warum?

Corona hat den Austausch und die Auseinandersetzung über das Abendmahl neu entfacht. Auch bei uns in Pfingst.

Jetzt ab September werden wir wieder Abendmahl miteinander feiern – auf andere Weise und uns weiter darüber verständigen. Mach auch Du mit!

Im Abendmahl bekommen wir zu schmecken und zu hören, was stärkt und zum Leben
befreit, einzeln und gemeinsam, privat wie gesellschaftlich.

Schauen wir gemeinsam ein bisschen genauer auf dieses gute „alte Erbstück“ und „putzen“ es ein bisschen, bis es wieder glänzt. Für alle!
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