Broschüre Homosexualität und Christentum

Broschüre Homosexualität und Christentum


# Angebote - Geschlechtergerechtigkeit
Veröffentlicht von Katharina Pfuhl am Sonntag, 16. Juni 2019, 15:37 Uhr
© Jens Meyer

Die Kampagne „Hass schadet der Seele – Liebe tut der Seele gut“ des Evangelischen Kirchenkreises Berlin Stadtmitte ist im Vorfeld der Bundestagswahl 2017 aus unserer Sorge um die zunehmende Menschenfeindlichkeit und Kälte in unserer Gesellschaft erwachsen: Menschen werden ausgegrenzt und angegriffen, sie werden wegen ihrer Religion, Herkunft oder sexuellen Identität als gefährlich, dumm oder minderwertig angesehen. Auch innerhalb unserer Kirche teilen Menschen diskriminierende und nationalistische Ideen. Wir stellen uns dem klar entgegen und sagen: Hass schadet der Seele! Populismus schadet der Seele! Rassismus schadet der Seele! Vor diesem Hintergrund ist der Satz „Liebe tut der Seele gut“ zu verstehen. Wir hoffen und glauben, dass ein Leben in Gerechtigkeit und Frieden möglich ist. Jeder Mensch ist ein Ebenbild Gottes und soll erfahren können: Liebe tut der Seele gut.

In den evangelischen Kirchen hat sich die Bewertung gleichgeschlechtlicher Lebensformen verändert. Mit der im Titel aufgeführten Kampagne findet sich eine zutreffende Zusammenfassung des Themas. Im Frühjahr 2016 hat die Landessynode der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, beschlossen, dass auch gleichgeschlechtliche Paare kirchlich heiraten können. Der Beschluss stellt noch einmal die Frage nach dem Verständnis der Trauung und der theologischen Bewertung von Homosexualität. Der folgende Aufsatz soll zur Klärung beitragen. Zunächst sollen daher die Grundlagen evangelischer Aussagen referiert und danach die entsprechenden Schlussfolgerungen gezogen werden. Alles entscheidend ist dabei die Frage, wie denn die Heilige Schrift Alten und Neuen Testamentes gelesen werden soll.

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Foto: © Jens Meyer