Bündnis für ein weltoffenes und tolerantes Berlin

Bündnis für ein weltoffenes und tolerantes Berlin


# Netzwerke
Veröffentlicht am Freitag, 23. Juni 2017, 14:15 Uhr
© kallejipp photocase

Berlin ist eine weltoffene und tolerante Stadt. Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion leben hier zusammen. Berlin wächst traditionell durch den Zuzug von Menschen, die willkommen geheißen und integriert werden, aber auch durch die große Zahl von geflüchteten Menschen. Mit großer Sorge erfüllt uns die Tatsache, dass rechtspopulistische und rechtsextreme Gruppierungen das Thema Flucht und Migration derzeit nutzen, um Feindseligkeit zu schüren und unsere freiheitlich-demokratische Ordnung in Frage zu stellen. Als Bündnis für ein weltoffenes und tolerantes Berlin treten wir jeder Form von Hass, Gewalt, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Beleidigung mit Entschiedenheit entgegen. In diesem Bündnis schließen sich Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft zusammen. Dazu gehören Wohlfahrts- und Sozialverbände, Gewerkschaften, Religionsgemeinschaften, Verbände und Vereine unserer Stadt. Was uns verbindet: Wir leben Weltoffenheit und Toleranz auf den Straßen und Plätzen, in den Klassenräumen und Betrieben, in Gotteshäusern, auf den Sportplätzen und in den Geschäften unserer Stadt. Was uns verbindet ist auch ein klares Bekenntnis gegen fremdenfeindliche, rassistische, antisemitische, nationalistische und menschenverachtenden Ansichten in unserer Stadt. 

Unsere Ziele: 
• öffentlich für ein weltoffenes und tolerantes Berlin einstehen • die Zivilgesellschaft motivieren, sich aktiv für ein weltoffenes und tolerantes Miteinander zu engagieren • die plurale Berliner Gesellschaft vor fremdenfeindlichen, rassistischen, und totalitären Ideologien schützen Unsere Aufgaben: • Organisation von Kundgebungen, Demonstrationszügen, Mahnwachen, Menschenketten, Kunstaktionen, Straßenfesten und weiteren friedlichen Aktionen für ein weltoffenes und tolerantes Berlin und gegen jede Form der Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Rechtsextremismus und Gewalt • Mobilisierung der Zivilgesellschaft durch Aufrufe, Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung mit anderen Initiativen 

Vorgesehene Struktur/Arbeitsweise:
Mit vereinter Kraft und durch die enge Zusammenarbeit aller Bündnispartner soll eine neue effektive Arbeitsstruktur entstehen. Diese Arbeitsstruktur soll erkennbare Aktivitäten und Initiativen entwickeln. Ebenso wichtig ist die regelmäßige Information der Bündnispartner. Die Arbeitsstruktur soll durch einen gemeinsam gewählten Steuerungskreis begleitet werden. Dieser Steuerungskreis soll auf der ersten gemeinsamen Vollversammlung gewählt werden. Der Steuerungskreis ist der jährlich stattfinden Vollversammlung rechenschaftspflichtig. Die erste Vollversammlung ist für November 2016 geplant. Die gemeinsame Arbeitsstruktur soll durch Beiträge aller Partner finanziert werden. Das Bündnis ist mit dem „Ratschlag für Demokratie“ und der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) vernetzt und ist starker Partner des berlinweiten Mobilisierungsnetzwerks „Berlin gegen Nazis“. 

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Foto: © kallejipp, photocase.de